Psychotherapie

Sackgasse

Psychotherapie in Würzburg und Mainfranken

Oft sind es die gefühlten Sackgassen, die Menschen bewegen, eine Therapie zu beginnen, bzw. um Unterstützung zu bitten. Das, was bisher funktioniert hat, greift nicht mehr. So wie es bisher war, geht es nicht mehr oder nur mit größter Anstrengung.

Was tun wir, wenn wir in eine Sackgasse geraten?
Wir sprechen mit Freunden, wir lenken uns ab, wir suchen in Büchern nach neuen Strategien, wir denken nach und wir versuchen durchzuhalten.
Alles wunderbare und probate Mittel, die manchmal jedoch nicht mehr genügen.
Die Überraschung ist: Wachstum beginnt mit Sackgassen. Und Eingeständnis von Ratlosigkeit ist Humus und Boden für Heilung.

 

Therapie

Therapie ist kein Kiosk für Ratschläge zur Lebensführung. Therapie ist Begegnung, ist gemeinsame Reise von Klient/in und Therapeut. Und diese Reise braucht Zeit und sie braucht Ihren Mut und Einsatz.

Es ist eine Reise, in der Sie die wunderbare Entdeckung machen können, was Sie bewegt, was Sie anzieht, und wie Sie sich selbst daran hindern, dort zu sein, wo Sie hin möchten.

Therapie ist kein Feld, um die Welt und ihre Verhältnisse zu verändern. Therapie ist ein Weg zu mehr innerer Klarheit, zu mehr Freiheit und Wachstum.
Ein entscheidender Anteil dieser Reise ist Achtsamkeit, ist Erkunden und Spüren, ist Ausprobieren, ist Lernen.

 

Der erste Schritt

Das was ist, darf sein. Gleich was es ist. Das was ist, darf sich entfalten, darf gesehen, anerkannt und gelebt werden. Wenn das geschieht, öffnen sich neue Räume.
Manche Menschen vermuten, dass der Gang zum Therapeuten der Nachweis ihres absoluten Versagens sei, der Beweis, dass mit Ihnen tatsächlich etwas nicht stimmt. In der Tradition der Clowns gehört Scheitern zum Leben. Scheitern ist auch Befreiung von unserem Allmachts-Anspruch an uns selbst. Wie tröstlich könnte es sein, wie unsagbar befreiend, im Moment des Scheiterns nicht alleine zu bleiben.

 

Das was ist, darf sein

Wir bewegen gerne das, was uns quält, im Kopf hin und her und umkreisen es, wie ein Satellit die Erde. Und nichts bewegt sich. Und wir erleben: weder Denken noch fortgesetztes „Erzählen“ helfen. Nur fühlen hilft. Das zulassen, das „aktuell“ werden lassen, was ist.
Deshalb werde ich Sie immer wieder auffordern zu fühlen, zu spüren.
„Was ist darf sein, was sein darf, verändert sich.“ (ein Satz meines Lehrers Werner Bock)

 

Lernen und Experimente

Therapie ist immer auch Erkunden und Experimentieren. Lernen beginnt immer mit der Entdeckung von Möglichkeiten. Was ist nicht alles möglich, wenn wir – und sei es nur für einen Moment – die Welt unserer kleinen Konzepte verlassen.
Es geht also auch um Lernen, um Probieren, um Üben. Halten Sie sich einen Moment das Bild eines Kindes vor Augen, das Laufen lernt. Können Sie vor Ihrem inneren Auge sehen, wie das Kind von innen heraus leuchtet, während es die ersten Schritte tut, während es hinfällt, wieder aufsteht? Wie klein die Schritte zu Beginn sind!

 

Unsere gegenseitigen Erwartungen

Wenn Sie mich kontaktieren, dann bitten Sie mich um Mithilfe. Sie bleiben der Kapitän (oder die Kapitänin) Ihres Schiffes. Wenn wir zusammen arbeiten, dann bin ich an Ihrer Seite. Sie behalten das Steuer in den Händen. Sie steuern, ich stehe neben Ihnen. Ich werde Sie nicht retten, denn das ist nicht notwendig.

Das ist meine Erwartung.

Was erwarten Sie? Was wünschen Sie sich von mir? Was tut Ihnen gut?

 

Rahmen und Vorgespräch

Wichtig mag für Sie sein, dass ich nicht über die Krankenkasse abrechne. Das heißt, Sie übernehmen mein Honorar selbst.

Wenn wir uns das erste mal zum Vorgespräch (50 Min.) treffen, lernen wir uns persönlich kennen. Ich lerne Ihre Fragen kennen, Ihre Anliegen und das was, Sie erreichen möchten. Sie lernen meine Art zu arbeiten kennen und – das mag überraschen – Sie lernen Ihre Fragen neu kennen, während sie mir davon erzählen.

Am Ende unserer ersten Begegnung steht die Frage, ob wir zusammen arbeiten möchten. Verspüren Sie Zuversicht? Habe ich meinerseits das Gefühl, dass ich der Richtige für Sie bin?

Wenn Sie möchten, können Sie sich auf das Vorgespräch mit folgenden Fragen vorbereiten:

  • Was führt Sie zu mir?  Wovon möchten Sie weg? Und warum gerade jetzt?
  • Wo möchten Sie hin? Trauen Sie sich ruhig, einen Moment zu träumen: Wie wäre es, wenn es richtig gut ist?
  • Wie kann ich gut zu Ihrem Ziel beitragen? Gibt es vielleicht die eine oder andere Idee? Haben Sie Vorerfahrungen mit Therapeuten? Gibt es Dinge, die Ihnen gut tun? Dinge, die Ihnen gar nicht gut tun?

Und so erreichen Sie mich:

Tel.: 0931-359 022 50

Mail: info(at)thomas-hilsenbeck.de